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Magdalena Schnitzler ist Theatermacherin, Regisseurin für Oper und Schauspiel, Darstellerin und Performance-Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Berlin und im Ruhrgebiet. Mit ihrem eigenen Theater-Ensemble "Chapeau Club" entwirft sie seit 2012 mit dem Kollektiv immersive und surreale Theateraufführungen. as Ensemble entwickelt partizipative, site specfic Performances im öffentlichen Raum, in der Club- und Festivalszene und erarbeitet Netztheater-Inszenierungen.

Zum G20-Gipfel 2017 realisierte sie die Kunstperformance“Die 1000 Gestalten, welche weltweit großes mediales Aufsehen erregte. 

Seit 2020 produziert sie mit dem Puppenspieler Jarnoth den Podcast „Ein letztes Mal und dann nie wieder“, eine Gesprächsreihe über Theater. 

Mit dem Regisseur Valentin Schwarz verbindet sie seit 2019 eine intensive Zusammenarbeit. So studiert sie 2021 seine Inszenierung von „Don Pasquale“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe ein. Den Ring in Bayreuth 2022 begleitet sie als Schwarz’ Regieassistentin.

Biographie

Das Handwerk lernte sie als Assistentin bei Peymann, Hilsdorf, Neuenfels, Wilson und Kosky. Von 2007-2019 war sie als Regieassistentin am Aalto Theater, Berliner Ensemble, Landestheater Linz Staatstheater am Gärtnerplatz und Staatstheater Darmstadt engagiert.

 

Seit 2013 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin. Ihre Regiearbeiten wurden u.a.: am Staatstheater Darmstadt („Schaf“, 2020), Staatstheater am Gärtnerplatz („Brundibar“, „Salon Pitzelberger“, „Die Perlenfischer“) und at.tension-Festival („The Mystery of Irma Vep“)gezeigt.

Für ihr Konzept von „Die Perlenfischer“ wurde sie 2017 mit dem AZ-Stern der Woche ausgezeichnet.

Weitere bisherige Stücke mit dem Kollektiv „Chapeau club sind u.a.: „Das goldene Vlies“ (Grugapark Essen, 2021), „Dionysos“ (Fusion-Festival 2019), "Das digitale Terzett" (Volksbühne Berlin 2018),"Der Salon der Mme. Sinuteria" (Fusion Festival 2018), "La Dernière Danse" (Garbicz-Festival 2017), "Isn't it strange" (Garbicz-Festival 2016), „Die 54. Stadt“ (Ringlokschuppen Mülheim, 2014), „Days without Sleep" (Fusion Festival 2014).

Im O-TonArt Theater in Berlin inszenierte sie 2018 die Boulevardkomödie "The Mystery of Irma Vep.

 

Daneben wurde sie seit 2003 von Michael Seewald in Essen als Schauspielerin ausgebildet. Während des 4-jährigen Unterrichts trat sie u.a. als Aase in Peer Gynt, das Mädchen in Linie 1 und in diversen Song- und Kabarett-Abenden auf.

Seither konnte man sie 2011 am Berliner Ensemble als Ruth in Bob Wilsons "Lulu" erleben.

Am Staatstheater am Gärtnerplatz spielte sie 2014 die Taschendiebin in Wilfried Hillers "der Flaschengeist" und 2016 die Émilie in Marc Schubrings "Gefährliche Liebschaften".

Außerdem war sie 2018 unter der Regie von Juliane Torhorst als die Titania in " Ein Sommernachtstraum" zu sehen.

Für die Kunstperformance "die 1000 Gestalten" 2017 entwickelte und spielte sie die Rolle der Person B.

Auch in ihrem Theater-Ensemble "Chapeau Club" steht sie regelmäßig in selbst erarbeiteten Rollen auf der Bühne.

 

Mit Christian Wittmann arbeitet sie 2011 erstmalig für Elfriede Jelineks "In den Alpen/Das Werk" am Landestheater Linz zusammen. Seither kooperieren sie erfolgreich im Hörspielbereich ("Hörspiel des Monats 01/19„ für "Audio Space Machine").

 

Sie schreibt und entwickelt Konzepte, setzt sie künstlerisch um und arbeitet am Liebsten im Kollektiv.

Ihre Arbeiten werden in Stadttheatern, in der freien Szene und im Festival- und Club-Bereich gezeigt.

Die Liebe zum Surrealen pflegt sie mit immersiven und partizipativen Momenten auf der Bühne. Ihre Stärke liegt in der absurden Komik und pointierten Erzählweise.  Wert legt sie auf eine einfühlsame Personen-Regie und ein rasches Tempo.